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Ablösung der Tu-22 -
Das Konstruktionsbüro Tupolew begann 1964 einen Nachfolger für die Tu-22 zu entwickeln, deren Einsatzradius für einen strategischen Bomber als unzureichend erachtet wurde,
weil sie beispielsweise nicht imstande war, von der Sowjetunion aus Ziele in den USA zu erreichen. Ausgehend von der Zelle der Tu-22 entwarfen die sowjetischen Konstrukteure zunächst einen Schwenkflügler, dessen
Bezeichnung unklar blieb (Tu-22M) und der 1970 zum erstenmal beobachtet und fotografiert werden konnte.
Ein weiter Weg zum Erfolg -
Das von der Nato mit dem Kodenamen Backfire-A identifizierte
Bombenflugzeug erbrachte jedoch nicht die erwarteten Flugleistungen in geringen Höhen und auch nicht die geforderte Reichweite. Tupolew mußte daher erhebliche Änderungen vornehmen und unter anderem die Spannweite
der Schwenkflügel vergrößern.
Indienststellung nach einem Jahrzehnt -
Die neue Version erhielt wahrscheinlich die Bezeichnung Tu-26 und wurde von der Nato als Backfire-B und später C klassifiziert. Sie
entspricht offenbar den Anforderungen und ist als echter strategischer Bomber zu betrachten. Das Flugzeug wurde ab 1975 bei den sowjetischen Luft- und Seestreitkräften in Dienst gestellt und dürfte heute in mehr als
350 Exemplaren zur Verfügung stehen.
Die wichtigsten Versionen: Tu-26M Backfire-B und C.
Die wichtigsten Abnehmerländer: Sowjetunion.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ: Tu-26M Art: Bomber und Seeaufklärungsflugzeug Triebwerk: zwei leistungsgesteigerte ZTL-Triebwerke Kusnezow NK-144 mit je 196 kN Nachbrennerschub Leistungen:
Höchstgeschwindigkeit 2 040 km/h; Einsatzradius 5 470 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 122 500 kg Abmessungen: Flügelspannweite 34,35 m; Länge 41,75 m; Höhe 10,8m Bewaffnung:
zwei radargesteuerte 23-mm-Maschinenkanonen NR-23 plus drei Luft-Boden-Flugkörper AS-4 "Kitchen" oder AS-6 "Kingfish" Besatzung: 2+2
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