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Ein Damoklesschwert -
Die Tu-95/142 wurde 1970 in Dienst gestellt. Sie ging aus dem in den fünfziger Jahren noch Tu-20 bezeichneten strategischen Bomber hervor, der anläßlich der Miltärparade
von 1955 zur Verblüffung westlicher Beobachter den Roten Platz in Moskau überflog. Aufgrund seines Antriebs durch vier PTL-Triebwerke von der Nato lange Zeit unterschätzt, stellt dieser gewaltige Bomber noch heute
eine Bedrohung für das westliche Bündnis dar.
Der weltweit größte U-Boot-Jäger -
Die weitgehend modernisierte und als Tu-142 bezeichnete Bear-F weist einen Flugbetankungsausleger auf und ist speziell
für die Bekämpfung von U-Booten ausgerüstet. Mit ihrem verlängerten Rumpf und der Magnetfeldsonde am Seitenleitwerk stellt die mit einer Satellitenkommunikationsanlage ausgestattete und schwer bewaffnete Tu-142 die
weltweit größte Plattform für die U-Jagd dar.
Zusammenarbeit mit Satelliten -
Für die Lagerung der abwerfbaren Schallbojen zur Suche nach Unterwasserfahrzeugen ist im Rumpf ein druckbelüfteter Raum
vorhanden. Im hinteren Teil des Rumpfes befinden sich die beiden Waffenschächte sowie die Ausstoßrohre für die Bojen. Während die ILS- und Funkantennen unter dem Rumpfbug sitzen, sind die Peil- und
Satellitenfunkantennen auf dem Rumpf angeordnet.
Die wichtigsten Versionen: Tu-142.
Die wichtigsten Abnehmerländer: Sowjetunion.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ: Tu-95 Art: schwerer strategischer Bomber Triebwerk: vier Propellerturbinentriebwerke Kusnezow NK 12 MV mit je 11 033 kW Leistungen:
Höchstgeschwindigkeit 805 km/h in 12 500 m Höhe; Dienstgipfelhöhe 13 400 m; Reichweite 12 550km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 154 000 kg Abmessungen: Flügelspannweite 48,50 m;
Länge 47,50m; Höhe 11,78m Bewaffnung: sechs 23-mm-Maschinenkanonen NR-23 in drei Ständen plus 11 340 kg Kampfmittelzuladung Besatzung: 10
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