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Schwere Bombenflugzeuge Tupolew ANT-6 "Proletarier" (TB-3)
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Dieses Bild entstand 1934 in Le Bourget, als neun Tupolew ANT-6 mehrere europäische Hauptstädte besuchten.
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Eines der modernsten Flugzeuge seiner Zeit -
Als die Tupolew TB-3 entwickelt und in Dienst gestellt wurde, bildete sie das Prunkstück der sowjetischen Bomberflotte. Der von vier Motoren
angetriebene, ganz aus Metall hergestellte freitragende Eindecker flog am 22. Dezember 1930 zum erstenmal und war seinerzeit einer der modernsten seiner Klasse. Ein aus neun Flugzeugen bestehender Verband besuchte
1934 im Rahmen einer Vorführ- und Propagandatour eine Reihe europäischer Hauptstädte. Die Produktion der TB-3 begann Ende 1931 und erstreckte sich über 818 Exemplare bis ins Jahr 1937.
Die Feuerprobe -
Die Tupolew TB-3 stand hauptsächlich bei den schweren Bomberverbänden im Einsatz, wurde aber auch für Transportaufgaben in der Antarktis verwendet. Die dafür geschaffene Version trug die Bezeichnung ANT-6. Als die
Truppen des Dritten Reichs in die Sowjetunion einmarschierten, war dieser Bomber jedoch nicht mehr der Jüngste und somit den meisten deutschen Jagdflugzeugen unterlegen. 1938-39 kam die Tupolew TB-3 bei
Grenzkonflikten auch gegen die Japaner zum Einsatz. Der Großteil der Flotte wurde aber 1940 für den Transport von Fallschirmjägern und Material umgebaut. Immerhin führten die TB-3 einige nächtliche Bombenangriffe
durch, sie schleppten Lastensegler und transportierten Panzer.
Die wichtigsten Versionen:
TB-3(M-17)(erste Serienausführung); TB-3(AM-34FRNV) (letzte Version mit MG-Stand an der Rumpfoberseite und
883-kW-Triebwerken).
Die wichtigsten Abnehmerländer: Sowjetunion.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ: ANT-6 (TB-3) Art: schweres Bombenflugzeug Triebwerk: vier Kolbentriebwerke M-17F mit je 526 kW Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 200 km/h;
Dienstgipfelhöhe 3 800 m; Reichweite 1 350 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 17 200 kg Abmessungen: Flügelspannweite 39,50 m; Länge 24,40 m; Flügelfläche 230 qm Bewaffnung: acht
7,7-mm-Maschinengewehre DA in Ständen am Bug, an der Rumpfoberseite und unter dem Tragwerk (einziehbare Gondeln); Bombenzuladung 2 000 kg
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