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Die "Goldene Hundert" -
Von den Flugleistungen der amerikanischen SR-71 und XB-70 schwer beeindruckt, beschloß die Sowjetunion Anfang der 60er Jahre die Entwicklung eines
Aufklärungs- und Bombenflugzeugs mit dreifacher Schallgeschwindigkeit. Das Projekt wurde Pawel Suchoi anvertraut, der bereits Erfahrungen mit Hochleistungsflugzeugen gesammelt hatte. Unter der Bezeichnung Su-100
entstand ein vorwiegend aus Titan und hochwarmfesten Stählen aufgebautes Gerät, das aufgrund seiner immensen Herstellungskosten bald den Spitznamen die "Goldene Hundert" erhielt.
Ein Programm ohne Krönung -
Die Su-100 wies einen langgestreckten zylindrischen Rumpf auf, der auf einem Doppeldeltatragwerk ruhte. Zur Verbesserung der Sicht bei der Landung ließ sich das Rumpfvorderteil
absenken. Unmittelbar hinter dem Cockpit waren Canardflächen angesetzt, um die Steuerbarkeit im unteren Geschwindigkeitsbereich zu verbessern. Aufgrund der heiklen Steuerproblem bei Geschwindigkeiten um Mach 3 wurde
für die Su-100 zudem ein elektrisches Steuersystem entwickelt, was in der Sowjetunion nicht ganz einfach war. Das von vier Ljulka-Strahltriebwerken angetriebene Flugzeug machte am 22. August 1972 seinen Erstflug,
doch wurden die beiden Prototypen nicht nur wegen finanzieller und technischer Schwierigkeiten, sondern auch wegen der Fortschritte auf dem Lenkwaffensektor eingemottet.
Die wichtigsten Versionen: Su-100 (zwei Prototypen).
Die wichtigsten Abnehmerländer: Sowjetunion.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ: Su-100 Art: Aufklärungs- und Bombenflugzeug Triebwerk: vier Strahltriebwerke Ljulka AL7-F mit je 97,12 kN Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 3 500 km/h
Masse: Leermasse 100 000 kg Abmessungen: Flügelspannweite 30,25 m; Länge 38,50 m; Höhe 7,30 m Bewaffnung: nur geplant
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