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In unsicheren Zeiten geboren...
Die Luftfahrtindustrie Frankreichs wurde 1937 verstaatlicht, wobei man u.a. die Firmen Breguet und Loire-Nieuport in der Societe nationale de construction
aeronautique de L'Ouest (SNCAO) zusammenfaßte. Noch im gleichen Jahr kurbelte der Staat das Programm A20 für einen mehrmotorigen Bomber an, worauf die SNCAO beschloß, einen Teil der Zelle des Wasserflugzeugs LN 10
zu benutzen und einem wesentlich stärkeren Antrieb anzupassen. Im Juli 1937 reichte das Unternehmen einen Vorentwurf ein, doch erteilte der Staat erst 1939 den Auftrag für einen Prototyp mit Triebwerken des Typs
Gnome-Rhöne 14N-49.
... gestorben im Chaos
Die SNCAO 700 der in Saint-Nazaire ansässigen Firma war ein viermotoriges Ganzmetallflugzeug, dessen Tragwerk Hochauftriebshilfen in Form von ausfahrbaren
Vorflügeln und Doppelspalt-Fowler-Klappen aufwies. Das im April 1940 fertiggestellte Flugzeug konnte seine Flugerprobung nicht mehr in Saint-Nazaire aufnehmen und mußte demontiert nach Istres transportiert werden.
Beim Wiederzusammenbau nahmen die Ingenieure noch letzte Änderungen vor, die im wesentlichen nur die Fertigstellung bis zum 23. Juni verzögerten. Am 25. Juni 1940 hob die SNCAO zum erstenmal ab, um gleich wieder zu
landen, weil soeben der Waffenstillstand unterzeichnet wurde. Das Flugzeug wurde erneut demontiert und in einem Hangar verstaut, wo es 1943 einem Bombenangriff zum Opfer fiel.
Die wichtigsten Versionen: SNCAO 700 (ein Prototyp).
Die wichtigsten Abnehmerländer: Frankreich.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ: SNCAO 700 Art: schwerer Bomber Triebwerk: vier luftgekühlte 14-Zylinder-Doppelsterntriebwerke Gnome-Rhöne 14N-49 mit je 850 kW Leistungen (theoretisch):
Höchstgeschwindigkeit 540 km/h; Einsatzradius 2 200 km Masse: Leermasse 11 390 kg; höchstzulässige Abflugmasse 18 068 kg Abmessungen: Flügelspannweite 25 m; Länge 18,85 m; Höhe 6,1 m;
Flügelfläche 88 m2 Bewaffnung: ein 7,5-mm-Maschinengewehr, eine 20-mm-Maschinenkanone Hispano-Suiza HS-404 und 1 582 kg Bomben
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