Horten GO 229


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and is used by permission of Jack Bale.


Der Stolz der US-Luftwaffe, der bis in die 70' er Jahre geheime, supermoderne B2-Stealth Bomber
flog bereits als deutsches Flugzeug Horten GO 229 im Jahre 1945.
Das Wrack der Horten ist bis heute in den USA, in Silver Hill zu betrachten.
 

Bereits seit 1931 experimentierten die Brüder Horten mit Nurflüglern.
Foto mit freundlicher Genehmigung von: faktenundmehr.


 Die Brüder Horten sammelten erste Erfahrungen mit den Seglern Ho I, II, III, IV und VI
sowie den leichten Motorflugzeugen Ho IIM, V und VII.
1938 erzielte eine Ho III eine Höhe von fast 7000 Metern!
Im Sommer 1944 erhielten die Brüder Horten den Auftrag, ein Versuchsmuster mit der Einbaumöglichkeit für grössere Strahlturbinen so schnell wie möglich fertig zu stellen.
Als Serienhersteller des neuen TL-Nurflügel-Jägers wurde die Gothaer Waggonfabrik bestimmt. Gleichzeitig erhielt das Werk die Auflage, eine Jagdbomberversion dieses Typs für zwei 1000kg-Bomben sowie eine Nachtjägervariante mit kurzem Rumpfbug zur Aufnahme eines Funkmessgerätes zu entwickeln.
Die Arbeiten liefen unter der vom Reichsluftfahrtministerium vergebenen
Typennummer Go 229 an.

Im Januar 1945 wurde die Go 229V-2 (Ho IX V-2) mit zwei Jumo 004B-3 - Turbinen fertiggestellt
und auf dem Flugplatz Oranienburg bei Berlin eingeflogen, wobei man 300 km/h erflog.

Nach nicht einmal zwei Flugstunden begann die Hochgeschwindigkeitserprobung, bei der man nur 800 km/h erreichte, obwohl 1000 km/h errechnet wurden.
Beim zweiten Hochgeschwindigkeitsflug nach genau zwei  Stunden Flugzeit, als der Pilot den Landeanflug einleitete, geriet eine Turbine in Brand.
Während des Einschwebens stürzte die Go 229V-2 plötzlich steil zu Boden, überschlug sich und brannte völlig aus.
Dieses Ereignis hinderte das Reichsluftfahrtministerium keineswegs daran, einen Vorserienauftrag über 20 Go 229A-0 an Gotha zu vergeben und einen grösseren Produktionsvertrag anzukündigen.

So stand in Friedrichroda die Go 229 V-3 kurz vor ihrer Vollendung.
Im Bau waren die V-4 und V-5 als Prototypen der Nachtjägerversion,
die V-6 als Jagdbomber sowie in der Konstruktion
die V-7 als zweisitziger Trainer. 
 

Der Pilot im Druckanzug, vor der Go 229V-3 1945 auf dem Flugplatz Oranienburg bei Berlin.
Foto mit freundlicher Genehmigung von: faktenundmehr.


Die Vorbereitungen für die Serie standen kurz vor dem Abschluss.
Die Go 229V-3 wurde nach der Besetzung Friedrichrodas durch die Amerikaner in die USA transportiert und steht heute als Wrack in Silver Hill.
Wie weit man mit der Entwicklung war, zeigt das Bild bei dem der Pilot einen Druckanzug getragen hat. Insgesamt ist die Horten-Entwicklung sicher ein Teil der Kriegsbeute der USA, die wie auch andere deutsche Entwicklungen und Patente die heutige Vormachtstellung der USA absichern.

Die Go 229V-3 1945 auf dem Flugplatz Oranienburg, während der Betankung.

Der Horton Segler Ho I.


Foto mit freundlicher Genehmigung von: faktenundmehr.


Zuerst geflogen im Januar 1945, war die Ho 229 die geniale Entwicklung von Walter und Reimar Horten, beides ehemalige Offiziere der Deutschen Luftwaffe. Das Testprogramm zeigte dass die 229, eine sehr  hohe Geschwindigkeit und hervorragende Flugeigenschaften aufwies, jedoch musste die weitere Entwicklung abgebrochen werden, als die US-Truppen die Produktionsstätten besetzten.
 


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Art by Josha Hildwine
Foto mit freundlicher Genehmigung von: faktenundmehr.


Horton GO 229 in Formation mit dem B2 -Stealth-Bomber (Illustration)


Foto mit freundlicher Genehmigung von: faktenundmehr.


B2-Stealth-Bomber  Horten GO 229 - 1945 (Illustrationen)


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Art by Josha Hildwine
Foto mit freundlicher Genehmigung von: faktenundmehr.

Technische Daten:  Horten Ho 229


Triebwerke: zwei Jumo 004C mit je 1000 kp (900kg) Standschub.
Spannweite 16,76 m
grösste Länge 7,47 m
grösste Höhe 2,81 m
Flügelfläche 50,20 m^2
Rüstmasse 4 600 kg
Abflugmasse 7 000 kg
Maximum beladen: 9000 kg
Höchstgeschwindigkeit 1 000 km/h projektiert, (erreicht: 977km/h)
Landegeschwindigkeit 130 km/h
Steigleistung maximal 21,50 m/s in Bodennähe
Gipfelhöhe 16 000 m
Reichweite normal 1 900 km
Reichweite maximal 4 000 km, mit zwei Zusatztanks
Besatzung 1 Pilot im Druckanzug.
Bewaffnung vier 30mm-MK 108 in den Flügelwurzeln.
Zwei Bomben a 1 000 kg