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Strukturelle Probleme -
Als Grundlage für die Konstruktion der He 177 Greif diente das Projekt eines Langstreckenbombers, das Heinkel unter der Bezeichnung P.1041 ausgearbeitet hatte. Das neue
Muster nahm am 19. November 1939 die Flugerprobung auf, begegnete aber in seiner Entwicklung zahlreichen Schwierigkeiten. Drei Prototypen gingen aufgrund von Flächenbruch oder Triebwerkbrand verloren.
Der Weg zur Zuverlässigkeit -
Die ersten Serienflugzeuge He 177A-1 liefen der deutschen Luftwaffe im Juli 1942 zu und waren noch mit strukturellen Schwächen behaftet. Es dauerte schließlich bis Ende 1942, ehe
mit der He 177A-3 ein einigermaßen zuverlässiges Flugzeug zur Verfügung stand. Die in Frankreich und Deutschland stationierten Flugzeuge waren am Unternehmen Steinbock beteiligt, während die anderen an der Ostfront
kämpften.
Rasche Ablösung -
Im weiteren Verlauf des zweiten Weltkriegs mußte sich die deutsche Industrie in zunehmendem Maße auf die Fertigung der für die Reichsverteidigung unerläßlichen Jagdflugzeuge
konzentrieren. Und da die He 177 immer noch an einigen Entwicklungsproblemen hing, wurde der Bomber 1944 kurzerhand aus dem Einsatz gezogen. Ein modifiziertes Exemplar stand nach wie vor für den Transport der
projektierten deutschen Atombombe bereit.
Die wichtigsten Versionen: He 177A-1 (Grundausführung); He 177A-3 (verbesserte Version); He 177A-5 (letzte Serienausführung).
Die wichtigsten Abnehmerländer: Deutschland.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ: He 177 Art: schwerer Bomber Triebwerk: zwei Kolbentriebwerke Daimler-Benz DB 610A/B mit je 2 200 kW Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 490 km/h;
Dienstgipfelhöhe 8 000 m; Reichweite 5 500 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 31 000 kg Abmessungen: Flügelspannweite 31,44 m; Länge 20,40 m; Flügelfläche 102 m2 Bewaffnung:
drei 7,92-mm-Maschinengewehre MG 81, drei 13-mm-Maschinengewehre MG 131 und zwei 20-mm-Maschinenkanonen MG 151/20 plus 1 000 kg Bomben und zwei Raketen Hs 293
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