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Die Gotha G.II war das Grundmuster einer Flugzeugbaureihe, die den Namen des Herstellers später fest mit der Kategorie strategischer Bomber verband. Aus Holz und Sperrholz gefertigt und mit Stoff
bespannt, wurde der Doppeldecker mit seinen drei Strebengruppen je Flügelhälfte von drei Mann Besatzung geflogen. Der Bomben-und MG-Schütze saß im Bug, der Pilot in der Mitte und ein weiterer MG-Schütze dahinter.
Ein schmaler Gang verband die drei Cockpits. Die Hauptfahrwerke mit ihren jeweils zwei Rädern und Streben waren unter den Triebwerkgondeln angeordnet, um das Risiko eines "Kopfstands" möglichst einzudämmen.
Überzeugende Erfolge -
Die G.II flog erstmals im März 1916 und bewies trotz ihrer hohen Masse annehmbare Flugleistungen. Ab 24. August 1916 verließen etwa zehn Einheiten die Serienfertigung und wurden
sofort in Dienst gestellt. Gleichzeitig kam die mit stärkeren Triebwerken und einer Schießöffnung im Boden versehene G.III aus der Montage und wurde sowohl an der Ost- wie auch an der Westfront eingesetzt. Diese
Flugzeuge führten einige aufsehenerregende Missionen durch, wie beispielsweise die Zerstörung der Cernavoda-Brücke über die Donau, womit den rumänischen Truppen der Nachschub abgeschnitten wurde. Aufgrund dieser
Erfolge zog der deutsche Führungsstab sogar eine Luftoffensive gegen England in Betracht.
Die wichtigsten Versionen: G.II (erste Serienausführung mit 162-kW-Trieb-werken); G.III.
Die wichtigsten Abnehmerländer: Deutschland.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ: G.III Art: schweres Bombenflugzeug Triebwerk: zwei Kolbentriebwerke Mercedes D.IVa mitje 191 kW Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 148 km/h;
Steigzeit 28 min auf 3 000 m; Reichweite ca. 800 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 3 192 kg Abmessungen: Flügelspannweite 23,7 m; Länge 11,97 m; Flügelfläche 89,5 m2 Bewaffnung:
zwei Maschinengewehre vorn und hinten sowie 300 kg Bomben unter dem Flügelmittelstück Besatzung: 3
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