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Ein Riese am Himmel -
Im Hinblick auf schwere Bombereinsätze noch im Jahr 1918 entworfen, existierten von der Farman F.60 bei Kriegsende lediglich zwei Prototypen. Der erste davon begann im
Januar 1919 mit der Flugerprobung, und während die Produktion einer Zivilversion anlief, wurde die Bombervariante einem ausgedehnten Versuchsprogramm unterzogen.
Im Einsatz bei den Marinefliegern -
Die
Serienherstellung der F.60-Bomberversion begann 1922, und die ersten Exemplare wurden an die französischen Luftstreitkräfte geliefert, die schließlich sechs Staffeln mit diesem Muster ausrüsteten. Ein weiterer
wichtiger Abnehmer war die Marine, die eine ganze Reihe von Varianten bestellte, darunter den Nachtbomber F.60 Bn.2, das Torpedoflugzeug F.60 Torp., die F.65 und die F.168 für Bomben- und Torpedomissionen.
Teilnahme am Rif-Konflikt -
An den Kampfhandlungen zwischen Frankreich und den Rifkabylen in den Jahren 1925-27 nahmen mehrere Goliath in den Farben der Luftwaffe und der Marine teil. Daneben wurden
zahlreiche F.60 oder Varianten davon exportiert, u.a. nach Japan (F.60M und F.160), Rumänien (F.66 Bn.3) und Polen (F.68 Bn.4). Aus der Goliath entstand ferner die in sechs Einheiten hergestellte F.140 Super Goliath
oder TGP (tres gros porteur), die eine Bombenlast von 1 500 kg schleppen konnte.
Die wichtigsten Versionen: F.60 Bn.2, F.60 Torp., F.65, F.168, F.140 Super Goliath TGP.
Die wichtigsten Abnehmerländer: Frankreich, Polen, Rumänien.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ: F.60 Bn.2 Art: Nachtbomber Triebwerk: zwei Salmson 9Az mit je 221 kW Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 150 km/h; Reichweite 350 km Abmessungen:
Flügelspannweite 26,50 m; Länge 14,33 m; Höhe 4,91 m Bewaffnung: drei 7,7-mm-Maschinengewehre plus 1 050 kg Bomben
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