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Das "Großflugzeug" von Farman -
Auf dem Pariser Salon International de l'Aero-nautique von 1921 bildete die von Farman entworfene Super Goliath den Hauptanziehungspunkt. In seiner
allgemeinen Auslegung ähnelte dieses "Großflugzeug" der schon 1918 vorgestellten Goliath und war in erster Linie für nächtliche Bombenflüge bestimmt. Immerhin wies der aus Holz und Stoff gebaute
Doppeldecker eine Flügelfläche von 300 m2 auf.
Die Streitkräfte lehnen ab -
Ursprünglich wollte Farman die Super Goliath mit vier 298 kW starken Triebwerken eigener Konstruktion ausrüsten, doch konnte
deren Zulassung nicht rechtzeitig eingeholt werden. Der Hersteller mußte deshalb auf vier Lorraine-Dietrich 12 Db gleicher Leistung zurückgreifen, die jeweils paarweise in Tandem angeordnet wurden. Die französische
Luftwaffe sprach sich indessen gegen eine Beschaffung dieses Flugzeugs aus, weil es zu schwerfällig und daher zu leicht verwundbar erschien.
Ein neuer Anlauf -
Farman brachte dann 1924 die F.140
heraus, die als "neue" Super Goliath mit einigen Verbesserungen angepriesen wurde und im November 1925 mehrere Weltrekorde für Flugdauer und Flughöhe schlug. Die Streitkräfte ließen sich zum Kauf von drei
Exemplaren überreden, die für eine gründliche Flugerprobung bestimmt waren. Daraus entstand schließlich die modernisierte F.141, von der Farman sechs Einheiten fertigte, bis das Luftfahrtministerium allen zwei- und
viermotorigen Farman-Bombern ein Flugverbot auferlegte.
Die wichtigsten Versionen:
F.40 Super Goliath (Grundausführung); F.140 und F.141 (modernisierte Versionen).
Die wichtigsten Abnehmerländer: Frankreich.
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