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Ein ehrgeiziges Projekt -
In den Jahren vor dem zweiten Weltkrieg liefen in den USA mehrere umfangreiche Programme zur Modernisierung der militärischen Luftfahrt an, die nicht mit der
Entwicklung auf dem zivilen Sektor Schritt gehalten hatte. Eines dieser Programme war das Projekt A für einen Langstreckenbomber, der mit 322 km/h und 907 kg Bomben an Bord Alaska, Panama oder Hawaii erreichen
sollte. Alle großen Flugzeughersteller beteiligten sich an dieser Ausschreibung, doch wurden nur die technisch fortschrittlichen Entwürfe von Boeing und Douglas ausgewählt. Douglas schlug die XBLR-2 (Experimental
Bomber, Long Range) vor, die seinerzeit das größte bis dahin gebaute Flugzeug war.
Durch die Ereignisse überholt -
Der Douglas-Prototyp absolvierte am 27. Juni 1941 seinen Erstflug. Er erhielt vom US
Army Air Corps die Bezeichnung XB-19A und wurde einer vergleichenden Erprobung mit der XB-15 von Boeing unterzogen. Sehr bald stellte sich jedoch heraus, daß beide Bomber über eine für ihre Größe zu geringe
Triebwerkleistung verfügten. Sowohl die XB-19A als auch die XB-15 wurden abgelehnt. Douglas plante zwar, das Flugzeug auf zwei Allison-Triebwerke V-3420-11 mit je 1912 kW umzurüsten. Als diese leistungsstärkeren
Triebwerke jedoch endlich zur Verfügung standen, war das Projekt A zugunsten der künftigen Convair B-36 eingestellt worden.
Die wichtigsten Versionen: XB-19A.
Die wichtigsten Abnehmerländer: USA.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ:XB-19A Art: schwerer Langstreckenbomber Triebwerk: zwei luftgekühlte 18-Zylinder-Doppelsterntriebwerke Wright R-3350-5 Cyclone mit je 1 471 kW Leistungen:
Höchstgeschwindigkeit 336 km/h; Dienstgipfelhöhe 6 700 m; Reichweite 12 470 km Masse: Leermasse 37310 kg; höchstzulässige Abflugmasse 74 390 kg Abmessungen: Flügelspannweite 64,62 m;
Länge 40,23 m; Höhe 13,03 m; Flügelfläche 417,31 m2 Bewaffnung: zwei 37-mm-Maschinenkanonen; fünf 12,7-mm-Maschinengewehre; sechs 7,62-mm-Maschinengewehre;
Kampfmittelzuladung 16 330 kg Bomben Besatzung: 10
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