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Eine Familie schwerer Bomber -
Nachdem sich die Bedeutung einer taktischen und strategischen Bomberflotte bereits in den ersten Monaten des ersten Weltkriegs erwiesen hat, ging Deutschland
unverzüglich an die Entwicklung von Flugzeugen dieser Klasse. Die Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft (AEG) stellte mit der G-I ihren ersten schweren Bomber her und rüstete ihn mit Mercedes-Motoren aus, die jedoch
zu schwach waren, um ihm gute Leistungen zu verleihen. Auf die G-I folgte Mitte 1915 die G-II, die eine Bombenlast von 200 kg mitführen konnte.
Begrenzte Fertigung -
Auch die G-III, die gegenüber ihren
Vorgängern kaum Fortschritte brachte, wurde nur in begrenzter Stückzahl hergestellt. Erst mit der Version G-IV gingen die Produktionsziffern spürbar in die Höhe. Die für eine Bombenzuladung von 400 kg ausgelegte
neue Variante wurde von zwei Mercedes-Motoren mit je 191 kW angetrieben und wies eine mit Sperrholz verkleidete Stahlkonstruktion auf.
Ungenügende Flugdauer -
Die 500 von der G-IV gebauten Exemplare
entsprachen jedoch auch nicht den Erwartungen und konnten nur für taktische Aufgaben herangezogen werden. Aus dem an der West- und Ostfront verwendeten Flugzeug entwickelten die Deutschen verschiedene Versionen und
schließlich die G-V, die allerdings für den Kriegseinsatz zu spät kam. Nach Abschluß der Feindseligkeiten wurden einige G-IV für zivile Zwecke benutzt.
Die wichtigsten Versionen:
G-IVK (mit einer 20-mm-Kanone im Bug); G-V.
Die wichtigsten Abnehmerländer: Deutschland.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ: G-IV Art: schwerer Bomber Triebwerk: zwei Kolbentriebwerke Mercedes D.lv mit je 191 kW Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 165 km/h; max. Flugdauer 4 h 30 min
Masse: höchstzulässige Abflugmasse 3 630 kg Abmessungen: Flügelspannweite 18,40 m; Länge 9,70 m; Höhe 3,89 m Bewaffnung: zwei 7,92-mm-Maschinengewehre; Bombenzuladung 400 kg Besatzung: 3
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